Erdsonde-
Wärme­pumpe

Finden Sie alle relevanten Informationen zum Heizen mit Erdwärme.

Die tiefsten Heizkosten und der geringste CO2-Ausstoss dank Erdwärme

Die Sole/Wasser-Wärmepumpe - oder Erdsonde-Wärmepumpe - entzieht der Erde Wärme aus einer Tiefe von über 100 Meter. Die ganzjährig konstant hohen Temperaturen im Erdreich ermöglichen eine unschlagbar hohe Energieausbeute der Heizung. Die Heizkosten und der CO2-Ausstoss werden massiv reduziert.

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Energieeffizient und umweltschonend heizen

Bei der Wärmeerzeugung mit einer Erdsonde-Wärmepumpe (“Erdsondenheizung”) wird durch einen elektrischen Prozess der Erdoberfläche Wärmeenergie entzogen und dem Heizkreislauf zugeführt. Damit eine Erdsonde/Wasser-Wärmepumpe funktionieren kann, benötigt die Heizungsanlage eine Erdsondenbohrung von teilweise über 100 m Tiefe. Aus der Tiefe wird die Wärme gefördert.

Während bei ausschliesslichem Heizen mit Strom genauso viel Wärme erzeugt wird, wie Strom aufgebracht wird, ist es bei der Erdwärmesonde-Technologie möglich, für jede Einheit elektrischer Energie ein Vielfaches an Wärmeenergie zu realisieren. Abhängig von der Temperatur im Erdreich, der Heizungstemperatur und der Qualität der Heizung kann dieser Wirkungsgrad bis zu 5 erreichen - sprich, unter Aufwand von nur einem Anteil Strom, können 5 Anteile an Wärme erzeugt werden. Eine Wärmepumpenheizung lässt sich somit mit einer Erdsonde energiesparend und umweltschonend betreiben.

Ganzjährig konstante Heizwärme - auch in älteren Sanierungsobjekten

Der Wirkungsgrad von Wärmepumpen verringert sich mit sinkender Temperatur der Wärmequelle. Während bei Wärmepumpen die mit Luft laufen der Wirkungsgrad im Winter aufgrund von sinkenden Aussentemperaturen sinkt, behält die Temperatur des Erdreichs auch im Winter eine konstante Höhe. Da die Erdsonde so tief in die Erde gebohrt wird, hat die Lufttemperatur wenig bis gar keinen Einfluss auf die Leistung der Wärmepumpe.

Hohe Heiztemperaturen reduzieren die Effizienz von Wärmepumpen ebenfalls. Während dieser Umstand bei früheren Wärmepumpen vor allem bei älteren Häusern, die hohe Heizkörpertemperaturen benötigten, problematisch war, unterstützen moderne Wärmepumpen auch hohe Heizkreislauftemperaturen. Daher kann die Technologie der Erdwärmesonde auch bei der Sanierung einer älteren Liegenschaft wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden.

Übersicht

Die Sole/Wasser-Wärmepumpe erfordert eine hohe Grundinvestition, überzeugt im Betrieb jedoch durch die tiefsten Gesamtkosten und dem deutlich tiefsten CO2-Ausstoss

Tiefster CO2-Ausstoss

Die Erdsonde-Wärmepumpe stösst dank modernster Technologie und ganzjährig konstanter Erdwärme bis zu 90% weniger CO2 aus (vgl mit Öl).

Tiefste laufende Kosten

Die laufenden Kosten können gegenüber einer Ölheizung bis zu 60% reduziert werden, da nur ein Bruchteil an externer Energie benötigt wird.

Ganzjährig volle Leistung

Die Erdsonde in mehr als 100 Meter Tiefe liefert ganzjährig gleichmässige Wärme - die Leistung ist somit auch im Winter stabil. Die Heizung kann problemlos in Sanierungsprojekten eingesetzt werden.

Fördergelder

Dank der hervorragenden Umweltbilanz der Erdsonde-Wärmepumpe wird dieser Heizungstyp schweizweit stark gefördert. Wo kein staatliches Förderprogramm zur Verfügung steht, springt myclimate ein.

Tiefste Gesamtkosten

Die Erdsonde-Wärmepumpe erfordert die höchsten Investitionen. Dieser Umstand wird durch die extrem lange Lebensdauer der Erdsonde relativiert. In der Endabrechnung sind die Gesamtkosten am geringsten.

Bewilligungspflichtig

In der Tiefe, wo eine Erdsonde installiert wird, sind besonders schützenswerte Grundwasservorkommen vorhanden. Aus diesem Grund bestehen strenge gemeindeabhängige Bewilligungsauflagen. Die Auflagen müssen erfüllt sein, sonst kann keine Erdsonde installiert werden.

Funktionsweise

Die Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme in der Erde als Energiequelle

Wie der Name der Heizung bereits besagt, wird bei einer Sole/Wasser-Wärmepumpe Wärme aus dem Erdreich (oder Sole) in das Heizungsmedium - das Wasser, mit dem das Haus geheizt wird - gepumpt. Dahinter steckt ein ausgeklügelter Prozess, der bereits im Jahr 1824 entdeckt wurde. Die Wärmepumpe besteht aus 2 Kreisläufen: Im ersten Kreislauf zirkuliert ein Kältemittel, mittels dessen die Funktionsweise der Wärmepumpe bereitgestellt wird. Im zweiten Kreislauf befindet sich das Heizungswasser, dass von der Wärmepumpe aufgewärmt wird.

Unter Aufwendung von Strom ein Vielfaches an Wärmeenergie zurück erhalten - das Prinzip der Wärmepumpe

Die Wärmepumpe besteht aus 3 Kreisläufen: Im ersten Kreislauf zirkuliert Wasser, das über die Sonde in die Erde eingeführt wird. Im zweiten zirkuliert ein Kältemittel, mittels dessen die Funktionsweise der Wärmepumpe bereitgestellt wird. Im 3. Kreislauf befindet sich das Heizungswasser, das von der Wärmepumpe aufgewärmt wird.

Zuerst wird im ersten Kreislauf - dem Primärkreislauf - das gasförmige Kältemittel im Verdichter auf hohen Druck gebracht. Durch die Aufwendung des hohen Druckes wird das Kältemittel sehr heiss. Das Kältemittel gelangt nun in den Kondensator. Im Prinzip ist der Kondensator ein Wärmetauscher. Hier gibt das heisse Kältemittel die Wärme an den zweiten Kreislauf - den Heizkreislauf - ab. Das Heizwasser wird erwärmt und das Kältemittel kühlt ab. Dabei kondensiert das Kältemittel und es verflüssigt sich.

Im nächsten Schritt gelangt das Kältemittel durch ein Expansionsventil. Dies ist vereinfacht gesagt eine sehr enge Stelle, welche sicherstellt, dass der Druck vorgängig hoch bleibt und nach dem Ventil stark abnimmt. Wenn das Kältemittel diese Stelle passiert, entspannt sich das Kältemittel. Dadurch kühlt es sich sehr stark ab, bleibt aber durch die sehr tiefe Temperatur flüssig. In einem weiteren Wärmetauscher - dem Verdampfer - wird über einen Ventilator vergleichsweise warme Umgebungsluft über das kalte Kältemittel geblasen. Hierbei erwärmt sich das Kältemittel wieder, verdampft dabei und wird erneut gasförmig. Die Umgebungsluft kühlt währenddessen um ca 1- 2 Grad  aus. An diesem Punkt passiert also der entscheidende Schritt, bei dem Energie aus der Luft genommen wird und der Heizung zugeführt wird.

Das erwärmte, gasförmige Kältemittel wird erneut verdichtet. Der Kreislauf beginnt wieder von vorne.

Baubewilligung

Um kostbare Grund­wasser­vorkommen zu schützen, ist eine Erdsonde bewilligungspflichtig

Die Erdsonde der Wärmepumpe wird normalerweise deutlich tiefer als 100 Meter in den Boden eingeführt. Dazu müssen entsprechend tiefe Löcher in den Boden gebohrt werden. Die Erdsondenbohrung und die Installation können vor allem in Bereichen mit erschlossenem Grundwasservorkommen zur Gefährdung der Trinkwasserqualität führen. Ferner erzeugt die Bohrung - die einmalig stattfindet - durchaus Lärm, sodass man aus der Sicht der Lärmschutzverordnung auf die Nachbarn Rücksicht nehmen muss.

Aus diesen Gründen ist beim Bau einer Erdsonde ein Baugesuch zwingend nötig. Generelle Aussagen, wo und wie tief gebohrt werden kann, sind nicht möglich, da diese Richtlinien für jede Gemeinde individuell festgelegt werden. Auf Nachfrage bei den Gemeinden können die Details zu den Möglichkeiten erfahren werden.

Unterstützung bei Baubewilligung

Bei der Umsetzung der neuen Heizung mit meineheizung.ch, beraten und begleiten wir Sie während dem Abklärungsprozess und dem Baugesuch. Unser Ziel ist es, dass Ihnen keine lästigen Mehraufwände entstehen.

Wissens­wertes

Einige interessante Punkte, die für die Investition in eine Erdsonde-Wärmepumpe sprechen

Ihre Wärmepumpe kann auch kühlen

Mit der richtige Erweiterung kann Ihre Wärmepumpe im Sommer das Haus aktiv oder passiv kühlen.
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Pufferspeicher erhöht Lebensdauer

Der Pufferspeicher speichert die Wärme der Wärmepumpe. Das Wärmereservoir ermöglicht gleichmässiges Heizen und einen zuverlässigen Betrieb im Winter.
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Wohnkomfort dank cleverer Steuerung

Die Steuerung der Wärmepumpe vernetzt alle Komponenten zusammen und passt den Betrieb für Wohnkomfort und tiefe Heizkosten an.
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Effizienz und Sicherheit dank modernem Kältemittel

Die heutige Kältemittel einer Wärmepumpe erfüllen höchste Ansprüche an Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Effizienz der WP.
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Sichere Investition dank Qualität

Die führenden Anbieter von Wärmepumpen auf dem Schweizer Markt erfüllen höchste Anforderungen an die Verarbeitung. Dies steigert die Lebensdauer der Heizung deutlich.

Lebensdauer von rund 20 Jahren

Die Lebensdauer einer Wärmepumpe ist durch die Ein- und Ausschaltzyklen beschränkt. Hochwertige Wärmepumpen schaffen rund 20'000 Zyklen oder 20 Jahre.
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Energieeffizienz und Ökobilanz

Hervorragende Ökobilanz dank innovativer Technologie und konstanter Erdwärme

Die Erdsonde-Wärmepumpe verbraucht am wenigsten Energie zur Wärmeproduktion

Die ganzjährig konstante Erdwärme reduziert Effizienzverluste der Wärmeproduktion im Winter. Zudem wird zur Übertragung der Wärme aus der Wärmequelle (die Erdwärme) ein spezielles Wassergemisch eingesetzt, aus dessem die Wärme sehr gut in den Wärmekreislauf überführt werden kann. Dank dieser innovativen und zuverlässigen Technologie, weist die Erdsonde-Wärmepumpe von allen gegenüber gängigen Heizungen die beste Effizienz aus. Konkret bedeutet das, dass man am wenigsten externe Energie wie Strom, Öl oder Gas aufwenden muss, um Wärme zu produzieren. Gegenüber Öl reduziert sich der Energiebedarf zum Beispiel um das Vierfache.

 

Strom wird in der Schweiz CO2-schonend produziert

Wenn man die CO2-Bilanz von Wärmepumpen anschaut, sieht die Bilanz einer Erdsonde-Wärmepumpe sehr vorteilhaft aus. Eine Wärmepumpe benötigt Strom, um der Erde Wärme zu entziehen. Der CO2-Ausstoss fällt daher bei der Produktion des Stromes an, der für diesen Prozess gebraucht wird. Der Schweizer Strommix weist eine sehr gute CO2 Bilanz aus, da die Schweiz sehr wenig fossile Brennstoffe wie Kohle oder Gas zur Produktion von Strom einsetzt (Quelle).

 

Annahme: Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 4.2 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Für den durchschnittlichen Schweizer Haushalt bedeutet dies, dass mit dem Einsatz einer Erdsonden-Wärmepumpe nur rund 500kg an CO2-Ausstoss anfällt. Verglichen mit konventionellen, fossilen Heizungstypen resultiert dabei die beste Bilanz mit einem ca. 5 - 7 mal geringeren CO2-Ausstoss. In Zahlen bedeutet dies, dass bei einer Erdsonde-Wärmepumpe rund 4 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre abgegeben wird.

Wie viel sind 4 Tonnen CO2?

  • Fliegen: Ein Flug Zürich - Buenos Aires, hin und zurück
  • Auto fahren: Jährliche Fahrleistung in der Schweiz (ca 13'500 km)
  • Schiff fahren: Eine 14-tägige Kreuzfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff in einer Suite
  • Umwelt: Die Einsparung entspricht über 300 gepflanzten Bäumen

(Quelle: myClimate)

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Unterschiede zwischen den Herstellern

Die Grundzüge einer Wärmepumpe wurden bereits 1824 beschrieben. Es handelt sich bei Wärmepumpen also um eine etablierte und gut erforschte Technologie. Das bedeutet auch, dass der Unterschied bei der Energieeffizienz der Wärmepumpe sehr klein ist. Auch weniger bekannte Hersteller z.B. aus China stellen sehr effiziente Geräte her.

Die grössten Unterschiede der Heizungen findet man bei der Verarbeitung und bei dem Service, der vom Hersteller auch nach dem Kauf geboten wird. Meineheizung.ch bietet auschliesslich qualitativ hochwertige Heizungen von Herstellern auf dem Schweizer Markt an, um einen hervorragenden Service auch nach dem Kauf und eine hohe Lebensdauer sicherstellen zu können.

Zusammenhang zwischen Stromproduktion und CO2-Ausstoss

Klassische thermische Kraftwerke (z.B. Öl-, Kohle-, Kernkraftwerk) weisen einen Wirkungsgrad von +- 30% auf. Das bedeutet, dass nur ⅓ der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt werden kann. Der Rest wird unverbraucht als Wärme an die Umgebung abgegeben. Da eine Erdwärmepumpe einen sehr hohen Wirkungsgrad von bis zu 5 aufweist, kann davon ausgegangen werden, dass selbst dann, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk (z.B.Importstrom aus Deutschland) stammt, noch immer eine deutlich bessere Effizienz als beim Verbrennen von Öl oder Gas erreicht werden kann.

Warum leistet eine Erdsonden-Wärmepumpe ganzjährig konstant Wärme?

Um die Energieeffizienz einer Wärmepumpenheizung zu verstehen, muss man den gesamten Kreislauf berücksichtigen. Die Wärmepumpe entzieht der Wärmequelle (hier: Erdwärme) unter Zuführung von elektrischer Energie Wärme. Das Verhältnis zwischen zugeführter Energie und daraus gewonnener Energie ist stark von der Temperatur der Quelle und der Vorlauftemperatur (Wassertemperatur des Heizkreislaufs) abhängig. Anders als bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, die als Energiequelle Luft einsetzt, bleibt die Temperatur in über 100 m Tiefe (Tiefe der Erdsondenbohrung) während des ganzen Jahres konstant. Aus diesem Grund kann im Durchschnitt eine bessere Effizienz erreicht werden, als bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Eine Erdsonde-Wärmepumpe erreicht einen Wirkungsgrad vom Fünffachen der zugefügten Stromenergie. Das bedeutet, dass durch die Zugabe von einer Einheit Strom 5 Einheiten an Wärme gewonnen werden können.

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Investitionskosten

Langfristige Laufzeit rechtfertigt höhere Investitionskosten

Die erstmalige Installation einer Erdsonde-Wärmepumpe schlägt von allen gängigen Heizungssystemen mit den deutlich höchsten Investitionen zu Buche. Dieser Umstand ist der Erdsonde selbst geschuldet. Um ganzjährig konstante Wärme aus dem Erdreich entziehen zu können, muss die Erdsonde teilweise über 100 Meter tief in der Erde platziert werden. Diese Kosten sind zwar vergleichsweise hoch, werden jedoch über einen Zeitraum von 50 Jahren oder mehr abgeschrieben, so dass sich diese Kosten soweit relativieren, dass der Einsatz einer Erdsonde langfristig sogar günstiger ausfällt.

Position Kosten
Kosten Total (ohne Förderbeiträge) ca. 45'000 CHF
Neues Heizgerät ca. 13’000 CHF
Bohrung und Bau der Erdsonde inkl Hauszugang ca. 20’000 CHF
Pufferspeicher ca. 1’500 CHF
Weitere Geräte (Gruppe, Umwälzpumpe, etc) ca. 1’500 CHF
Montagematerial (Rohre, Rohrschellen, etc.) ca. 1’000 CHF
Isolation der Rohre ca. 1’000 CHF
Administration, Installation und Demontage der Altanlage
(inkl. elektrischen Installation und Inbetriebnahme)
ca. 7’000 CHF

Annahme: Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 4.2 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Günstigere Wärmepumpe dank Investition in Erdsonde

Mit ca. CHF 20’000 stellt die Erdsonde bei der Erdsonde/Wasser-Wärmepumpe den grössten Posten dar. Dies ist nicht weiter überraschend, da die Bohrung teilweise deutlich über 100 m ins Erdreich geführt werden muss. Zudem sind für diese Arbeiten spezielle Bohrgeräte nötig, die an Ort transportiert und installiert werden müssen.

Die Erdwärmepumpe ist im Vergleich mit Luft/Wasser-Wärmepumpen günstiger, da der Aufbau einfacher ist. Daher fallen die Kosten in diesem Beispiel mit ca. CHF 13’000 tiefer aus als bei anderen Heizungen.

meineheizung.ch hat ausschliesslich Erdwärmepumpen von etablierten Herstellern im Angebot, die Top-Service und Qualität bieten. Wir legen grossen Wert darauf, Ihnen das System mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Abhängig von den Verhältnissen bei Ihnen vor Ort werden wir Ihnen das beste Modell vorschlagen.

meineheizung.ch offeriert den Pufferspeicher standardmässig, um die Laufzeit zu maximieren und die langfristigen Kosten zu senken

Der passende Pufferspeicher, der durch eine regelmässigere Aufheizung des Wassers für erhöhten Heizkomfort und eine längere Lebensdauer der Heizung sorgt, kommt bei ca CHF 1’500 zu stehen. Weitere zwingende Verbrauchsmaterialien wie Rohre, Verteiler, Isolationsmaterial etc. kosten ca. CHF 3’500.

 

Die Kosten einer Erdsonde-Wärmepumpe sind hauptsächlich von der Leistung abhängig

Heizungen mit einer höheren Leistung (z.b. Mehrfamilienhaus) erfordern gegebenenfalls tiefere Bohrungen. In diesem Fall werden die Kosten für die Heizung und Erdsonde steigen, während die anderen Kosten mehrheitlich stabil bleiben.

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Laufende Kosten

Jährliche Kosten für Heizungsbetrieb dank Erdwärme am geringsten

Dank der innovativen Sole/Wasser-Wärmepumpen-Technologie und der ganzjährig konstanten Erdwärme, erreicht die Erdsonde-Wärmepumpe die mit Abstand beste Energieeffizienz. Dieser Vorteil schlägt sich auch deutlich in den Betriebskosten nieder. Die laufenden Kosten sind so tief, dass dieser Heizungstyp sogar inklusive Amortisation am besten abschneidet.

Rund 40% der Betriebskosten sind auf den Strom, der für den Betrieb notwendig ist zurückzuführen. Diese machen bei einer Erdsonden-Wärmepumpe rund 550 CHF aus. Die restlichen 60% - oder rund 700 CHF - sind für Wartung und den Strom für die Umwälzpumpe zurückzuführen. Damit ergeben sich Betriebskosten für ein typischen Einfamilienhaus von von rund 1'250 CHF pro Jahr. Dies sind die tiefsten Betriebskosten aller gängigen Heizsystemen.

Langfristige Laufzeit der Erdsonde relativiert die Investition

Die Erdsonde-Wärmepumpe weist die höchsten Investitionskosten auf. Der grösste Teil der Investition - die Erdsonde - kann im Regelfall 50 Jahre, oftmals sogar darüber hinaus betrieben werden. Trotz der hohen Grundinvestition ist die jährliche Abschreibung einer Erdsonde-Wärmepumpe mit 1'500 CHF jedoch nur geringfügig höher als bei den anderen Heizungen. Zusammen mit den sehr tiefen Betriebskosten der Heizung ergibt sich in der Endabrechnung damit ein sehr vorteilhaftes Bild. Die Erdsonde-Wärmepumpe ist trotz Abschreibung mit jährlichen Gesamtkosten von ca. CHF 2'700 klar am geringsten.

Annahme: Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 4.2 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Die geringsten laufenden Kosten, dank effizientem Energiemanagement

Eine typische Erdsonden-Wärmepumpe von einem führenden Hersteller erreicht in der Schweiz realistischerweise eine durchschnittliche Arbeitszahl von 4.2. Kurz: Durch Hinzufügen von 1 Einheit Strom können 4.2 Einheiten Wärme produziert werden. Jede Heizung - so auch die Wärmepumpe - benötigt zusätzlich Strom für die Steuerung der Heizung und für den Betrieb der Umwälzpumpe der Heizung.

Beim aktuellen Strompreis von ca 15 Rappen/kWh (Quelle) resultieren für die Heizleistung und den Betrieb (ohne Wartung) der Wärmepumpe jährliche Kosten von ca. CHF 700. Damit sind die laufenden Kosten rund 3 mal geringer als bei einer Ölheizung (ca. CHF 2'200 inkl Kaminfeger und Tankrevisionen).

 

Lebensdauer der Wärmepumpe und Zuverlässigkeit mit einem Wartungsvertrag steigern

Um die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit einer Erdsonde-WP zu garantieren, wird grundsätzlich empfohlen beim Hersteller der Heizung einen Wartungsvertrag abzuschliessen. Im Rahmen der Wartung wird sichergestellt, dass der Kältemittelkreislauf mit genügend Kältemittel gefüllt ist und dass die sonstigen Verschleissteile rechtzeitig ausgetauscht werden. Dieser Service schlägt abhängig vom Hersteller inkl. Verbrauchsmaterialien mit ca. 500 - 600 CHF pro Jahr zu Buche.

Wartungsvertrag direkt bei der Bestellung abschliessen

Auf Wunsch können Sie bei der Heizungssanierung mit meineheizung.ch direkt und unkompliziert einen solchen Wartungsvertrag abschliessen.

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