Luft/Wasser-
Wärme­pumpe

Finden Sie alle relevanten Informationen zum Heizen mit Umgebungsluft als Wärme­quelle.

Energie aus der Luft - glänzende Umweltbilanz und tiefe Heizkosten

Das unkomplizierte und umweltschonende Heizsystem: Luft/Wasser-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Energie und heizen damit auf energieeffiziente Weise Ihr Haus wohlig warm auf. Sparen Sie Heizkosten und reduzieren Sie ihren CO2-Ausstoss mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe.

Wünschen Sie eine persönliche Beratung?

Wünschen Sie eine persönliche Beratung?


Flexibel und umweltschonend heizen mit Umgebungsluft

Bei der Wärmeerzeugung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe wird durch einen elektrischen Prozess der Umgebungsluft Wärmeenergie entzogen und dem Heizkreislauf zugeführt.

Während bei ausschliesslichem Heizen mit Strom genauso viel Wärme erzeugt wird wie Strom aufgebracht wird, ist es durch die Luft/Wasser-Wärmepumpen-Technologie möglich, für jede Einheit elektrischer Energie ein Vielfaches an Wärmeenergie zu erzeugen. Abhängig von der Aussentemperatur, der Heizungstemperatur und der Qualität der Heizung kann dieser Wirkungsgrad bis zu 4 Mal so hoch sein - sprich, unter Aufwand von nur einem Anteil Strom, können 4 Anteile an Wärme erzeugt werden.

Luft/Wasser-Wärmepumpen brauchen lediglich einen Zugang zu Frischluft. Abhängig von der räumlichen und baulichen Situation bei Ihnen, stehen dabei verschiedene Ausführungen (innenaufgestellt, aussenaufgestellt und eine Kombination davon) zur Verfügung. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann auch an Orten installiert werden, wo der Einbau durch den Grundwasserschutz untersagt ist.

Richtig geplant ist eine Wärmepumpe auch in älteren Häuser eine erstklassige Wahl

Bei der Investition in eine Luft/Wasser-Wärmepumpe gibt es folgende Punkte zu bedenken:

  • Die Leistungsfähigkeit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe reduziert sich mit sinkenden Aussentemperaturen.
  • Der Ventilator der Wärmepumpe erzeugt einen erhöhten Geräuschpegel. Dies erfordert eine Baubewilligung.

Trotz diesen Eigenschaften ist der Einsatz einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in vielen Fällen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Bei gut isolierten Neubauten werden heute praktisch nur noch Wärmepumpen verbaut. Aufgrund des technologischen Fortschritts der letzten Jahre ist dieser Trend auch bei Sanierungen ohne moderne Isolationen deutlich zu beobachten. Bei der richtigen Planung einer Wärmepumpe wird die Dimension der Heizung so ausgewählt, dass auch bei tiefen Wintertemperaturen ein wohliges Raumklima erreicht wird. Zudem begleitet Sie meineheizung.ch bei der Einreichung des Baugesuches, so dass der Einbau und Betrieb reibungslos vonstatten geht.

Übersicht

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist im Gegensatz zu anderen Heizungsarten teurer in der Anschaffung, überzeugt jedoch mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten, den tiefen Heizkosten und der

Geringer CO2-Austoss

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe stösst dank modernster Technologie und nachhaltiger Schweizer Stromproduktion fast 85% weniger CO2 aus (vgl. mit Öl).

Tiefe laufende Kosten

Die laufenden Kosten können gegenüber einer Ölheizung bis zu 50% reduziert werden, da nur ein Bruchteil an externer Energie benötigt wird - der grösste Teil stammt aus der Umgebungsluft.

Fördergelder

Dank der hervorragenden Umweltbilanz der Luft/Wasser-Wärmepumpe wird dieser Heizungstyp schweizweit stark gefördert. Wo kein staatliches Förderprogramm zur Verfügung steht, springt myclimate ein.

Schwankende Leistung

Bei sinkenden Umgebungstemperaturen sinkt die Leistung der Wärmepumpe. Bei guter Planung wird diesem Umstand Rechnung getragen und sichergestellt, dass ganzjährig angenehme Wohnungstemperaturen erreicht werden. In kalten Gebieten ist der Einsatz nicht geeignet.

Höhere Investitionskosten

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe erfordert eine höhere Grundinvestition in die Heizung und Installation. Dank der tiefen Heizkosten und einer  langen Lebensdauer von ca. 20 Jahren, ist die Wärmepumpe langfristig günstiger als konventionelle Heizungen.

Bewilligungspflicht

Der Ventilator der Luft/Wasser-Wärmepumpe erzeugt erhöhte Geräusche. Aus diesem Grund bestehen für aussenaufgestellte und Split-Wärmepumpen gemeindeabhängige Bewilligungsauflagen. Die innenaufgestellte Wärmepumpe kann ohne Bewilligung installiert werden.

Einsatzgebiet

Die Effizienz sinkt mit tieferen Aussen­temperaturen: Lohnt sich die Anschaffung einer Wärmepumpe?

Der grösste Nachteil einer Luft/Wasser-Wärmepumpe ist deren Abhängigkeit der Leistung von der Aussentemperatur. Sobald die Temperatur der Wärmequelle, also die Aussentemperatur, sinkt, sinkt auch die Leistung und die Effizienz der Wärmepumpe. Dies kann insofern problematisch werden, da niedrige Temperaturen eine erhöhte Leistung der Heizung erfordern, um die Raumtemperatur auf einem komfortablen Niveau zu halten.

Falls Sie an einem Ort mit niedrigen Durchschnittstemperaturen (Höhenlage) oder länger andauernden niedrigen Tagestemperaturen wohnen, z.B. Kältetäler im Jura, kann die Leistung einer Luft/Wasser-Wärmepumpe so stark beeinträchtigt werden, dass deren Einsatz nicht mehr komfortabel oder wirtschaftlich ist. Diese Situation tritt bei einer Betriebstemperatur von -25 Grad ein, oder wenn eine Heizung zu gross ist, um niedrige Temperaturen zu kompensieren und eine zu geringe Effizient über das Jahr hindurch bietet. Als Faustregel lässt sich sagen, dass eine Wärmepumpe unter ca. 1000 Meter über Meer sinnvoll eingesetzt werden kann.

Online-Berater

meineheizung.ch kann bei der Beratung des optimalen Heizungssytems auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Mit unserem Online-Berater erfahren Sie nach wenigen Klicks, ob sich der Einsatz einer Wärmepumpe bei Ihnen lohnt. Starten Sie jetzt den Online-Berater.

Falls Sie direkt eine persönliche Beratung wünschen, können Sie uns jederzeit direkt kontaktieren.

In Kombination mit alternativen Wärmequellen lässt sich der Einsatzbereich erhöhen

Eine Wärmepumpe lässt sich über einen Pufferspeicher optimal mit anderen Energiequellen verbinden. So können zum Beispiel eine Solarthermie-Anlage oder ein bestehender Holzofen in Kombination mit dem Pufferspeicher den wirtschaftlichen Einsatzbereich einer Wärmepumpe deutlich vergrössern. Die Hilfs-Wärmequellen können an sehr kalten Tagen das Leistungsdefizit der Wärmepumpe ausgleichen.

Split, Innenaufgestellt oder Aussenaufgestellt: Welche Luft/Wasser-Wärmepumpe passt zu mir?

Die einzige Voraussetzung um eine Wärmepumpe zu installieren ist ein Zugang zur Aussenluft. Da aufgrund von baulichen Gegebenheiten vor Ort die Voraussetzungen für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe unterschiedlich sind, gibt es verschiedene Ansätze zur Installation einer Wärmepumpe:

Aussenaufgestellte Wärmepumpe

Bei dieser Möglichkeit wird die Wärmepumpe inkl. aller Technik ausserhalb vom Haus aufgestellt. Die Luft kann ohne Umwege über Kanäle direkt angezogen und danach wieder abgegeben werden. Da das Gerät der Witterung ausgesetzt ist, muss das Gerät besonders resistent und damit aufwändiger gebaut werden. Das Heizwasser wird ausserhalb des Hauses erwärmt. Das heisse Wasser wird über ideal isolierte Leitungen ins Haus geführt und von da im Haus verteilt.

Vorteile

  • Wenig Platzbedarf im Keller
  • Geringe bauliche Massnahmen (Sockel und Kernbohrung)
  • Geräuschkulisse im Haus sehr gering

Nachteile

  • Baugesuch ist zwingend nötig
  • In Städten und bei besonderem Ortsbildschutz nicht anwendbar
  • Optisch auffällig: Heizgerät steht sichtbar im Garten

Innenaufgestellte Wärmepumpe

Bei der Innenaufstellung ist die gesamte Technik im Service-Raum aufgestellt. Die benötigte Zu- und Abluft wird von ausserhalb über Luftkanäle zur Heizung geführt. Dazu wird ausserhalb vom Haus eine Luftfassung gebaut. Die Heizung ist der Witterung nicht ausgesetzt, so dass der Aufbau dieser Wärmepumpe einfacher ist, als bei einer aussenaufgestellten. Da die gesamte Technik im Service-Raum aufgestellt ist, fallen alle Lärmemissionen im Haus an. Die Emissionen sind mit jener einer leisen Waschmaschine vergleichbar.

Vorteile

  • Normalerweise kein Baugesuch nötig
  • In Städten und bei besonderem Ortsbildschutz grundsätzlich einsetzbar
  • Keine Heizgeräte im Garten

Nachteile

  • Platzbedarf in Technikraum ist gross
  • Lärmemission in Garten (etwas leiser als eine Waschmaschine)
  • Zu- und Abluft erfordern teils grössere bauliche Massnahmen

Split-Wärmepumpe

Bei der Splitaufstellung befinden sich in der Regel die geräuschemittierenden Komponenten ausserhalb des Hauses und die empfindlichen Teile, wie die Steuerung, innerhalb des Hauses. Ausserhalb des Hauses wird das Kältemittel über den Kompressor aufgewärmt und wiederum über sehr gut isolierte Leitungen ins Gebäudeinnere gebracht, wo das Heizwasser aufgeheizt und das Kältemittel zur Kondensation gebracht wird.

Vorteile

  • Mittlerer Platzbedarf im Keller
  • Kleinere Geräte im Garten
  • Geräuschkulisse hauptsächlich im Garten

Nachteile

  • Weniger kompakter Kühlmittelkreislauf (aufwändiger und anfälliger)
  • Baugesuch zwingend nötig wegen Aussengeräten

Verwenden Sie immer die wärmste Luftquelle, um die Effizienz der Pumpe zu steigern

In jedem Fall ist darauf zu achten, dass das Gerät die Aussenluft von der wärmsten zur Verfügung stehenden Quelle beziehen kann. Haben Sie zum Beispiel Zugang zu einem Parkhaus oder zur warmen Abluft eines angrenzenden Industriegebäudes, können Sie diese Abluft nehmen und die Effizienz des Gerätes erhöhen.

Die richtige Lösung ist von einigen Faktoren abhängig. Falls Sie nicht sicher sind, was die richtige Lösung für Sie ist, nutzen sie unseren Online-Berater, um die richtige Lösung zu finden. Gerne beraten wir Sie auch persönlich.

Funktionsweise

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme des Erdreichs as Energiequelle

Wie der Name der Heizung bereits besagt, wird bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe Wärme aus der Luft - der Wärmequelle - in das Heizungsmedium - das Wasser, mit dem das Haus geheizt wird - gepumpt. Dahinter steckt ein ausgeklügelter Prozess, der bereits im Jahr 1824 entdeckt wurde.

Unter Aufwendung von Strom ein Vielfaches an Wärmeenergie zurück erhalten - das Prinzip der Wärmepumpe

Die Wärmepumpe besteht aus 2 Kreisläufen: Zum einen zirkuliert im ersten Kreislauf ein Kältemittel, mittels dessen die Funktionsweise der Wärmepumpe bereitgestellt wird. Im 2. Kreislauf befindet sich das Heizungswasser, das von der Wärmepumpe aufgewärmt wird.

Zuerst wird im ersten Kreislauf - dem Primärkreislauf - das gasförmige Kältemittel im Verdichter auf hohen Druck gebracht. Durch die Aufwendung des hohen Druckes wird das Kältemittel sehr heiss. Das Kältemittel gelangt nun in den Kondensator. Im Prinzip ist der Kondensator ein Wärmetauscher. Hier gibt das heisse Kältemittel die Wärme an den 2. Kreislauf - den Heizkreislauf - ab. Dadurch wird das Heizwasser einerseits erwärmt und das Kältemittel kühlt ab. Dadurch kondensiert das Kältemittel und es verflüssigt sich.

Im nächsten Schritt gelangt das Kältemittel durch das Expansionsventil. Dies ist vereinfacht gesagt eine sehr enge Stelle, welche sicherstellt, dass der Druck davor hoch bleibt und nach dem Ventil stark abnimmt. Wenn das Kältemittel diese Stelle passiert, entspannt sich das Kältemittel. Dadurch kühlt es sich sehr stark ab, bleibt aber durch die sehr tiefe Temperatur flüssig. In einem weiteren Wärmetauscher - dem Verdampfer - wird über einen Ventilator vergleichsweise warme Umgebungsluft über das kalte Kältemittel geblasen. Hierbei erwärmt sich das Kältemittel wieder, verdampft dabei und wird wieder gasförmig. Die Umgebungsluft kühlt dabei um ca 1- 2 Grad. Zu diesem Zeitpunkt passiert also der entscheidende Schritt bei dem Energie aus der Luft genommen und der Heizung zugeführt wird.

Das erwärmte, gasförmige Kältemittel wird wiederum verdichtet. Der Kreislauf beginnt von vorne.

Baubewilligung

Der Aufbau der Luft/Wasser-Wärmepumpe ausserhalb des Hauses erfordert eine Baubewilligung

Die Bewilligungspflicht von Wärmepumpen liegt grundsätzlich im Hoheitsgebiet der Kantone und Gemeinden. Obwohl die Marschrichtung der Kantone und Gemeinde hin zur Wärmegewinnung aus alternativen, CO2-positiveren Quellen geht, ist die allgemeine Auffassung der öffentlichen Hand, dass aussenaufgestellte Heizungssysteme einen grösseren Eingriff im Vergleich zu normaler Gartengestaltung darstellen.

Aus diesem Grund sind Wärmepumpen, die ausserhalb vom Haus installiert werden, grundsätzlich bewilligungspflichtig. Selten erlassen Gemeinden zum Schutz des Ortsbildes striktere Regeln und untersagen den Gebrauch von aussenaufgestellten Wärmepumpen komplett. Diese Situation stellt aber klar die Ausnahme dar. Es ist deshalb wichtig, eine mögliche Bewilligungspflicht in Ihrer Wohngemeinde abzuklären.

Innenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen sind (grundsätzlich) nicht betroffen

Da bei innenaufgestellten Wärmepumpen keine signifikante Installation ausserhalb des Hauses vorgenommen werden muss, sind diese Systeme in den meisten Kantonen und Gemeinden keiner Bewilligungspflicht unterworfen.

Allerdings gilt es zu bedenken, dass je nach Art und Weise der Frischluftzufuhr grössere Ansaugstutzen im Garten platziert werden. Diese Installationen können je nach Auslegung der Gesetzeslage wiederum bewilligungspflichtig sein.

Unterstützung bei Baubewilligung

Ist Ihre Gemeinde von verschärften Bauvorschriften betroffen? Dürfen Sie Ansaugstutzen ohne Bewilligung bauen? Die Regelung der Vorschriften auf kommunaler Ebene ist nicht transparent und kann zuweilen sehr technisch und verwirrend werden.

Wir unterstützen Sie diesbezüglich bereits während der Planung und helfen Ihnen die richtige Heizung, unter Berücksichtigung der örtlichen Vorschriften, auszuwählen. Falls Sie sich für die Installation einer bewilligungspflichtigen Wärmepumpe entschieden haben, übernehmen wir für Sie selbstverständlich die Formalitäten und kümmern uns professionell um die Bewilligung.

Die Einhaltung von Lärmschutzvorschriften verhindert Mehrkosten und Stress in der Zukunft

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe benötigt zwingend einen Kompressor und einen Ventilator. Obwohl die Hersteller von namhaften Produkten grosse Fortschritte bei der Lärmisolation von Wärmepumpen gemacht haben, verursachen die Bauteile Geräusche. Diese Geräusche sind  - im Vergleich - nicht ganz so laut wie eine Waschmaschine.

Aussenaufgestellte Geräte erzeugen einen höheren Lärmpegel als innenaufgestellte Wärmepumpen. Um einen hohen Wohnkomfort in Städten und Quartieren zu ermöglich sind alle Bauarten (auch die innenaufgestellte)  durch die Vorschriften der Lärmschutzverordnung (LSV) geregelt. Bei Projekten, welche die Vorgaben nicht einhalten können (zB wegen zu geringem Abstand zum Nachbar) können die Lärmemissionen durch geeignete Lärmschutzvorrichtungen soweit reduziert werden, dass alle Vorschriften erfüllt werden.

Wer eine Wärmepumpe installieren will, muss nachweisen können, dass die Lärmemissionen eingehalten werden. Falls der Nachweis versäumt und die Vorgaben nicht eingehalten werden, müssen nachträglich entsprechende Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden. Dies kann Kosten nach sich ziehen. Daher empfehlen wir, eine frühzeitige Planung - meineheizung.ch übernimmt die Planung und den Nachweis für sie.

 

Wissens­wertes

Einige interessante Punkte, die für die Investition in eine Luft/Wasser-Wärmepumpe sprechen

Ihre Wärmepumpe kann auch kühlen

Mit der richtigen Erweiterung kann Ihre Luft/Wasser-Wärmepumpe im Sommer das Haus zusätzlich aktiv kühlen.
Mehr erfahren

Pufferspeicher erhöht Lebensdauer

Der Pufferspeicher speichert die Wärme der Wärmepumpe. Das Wärmereservoir ermöglicht gleichmässiges Heizen und einen zuverlässigen Betrieb im Winter.
Mehr erfahren

Wohnkomfort dank cleverer Steuerung

Die Steuerung der Wärmepumpe vernetzt alle Komponenten zusammen und passt den Betrieb für hohen Wohnkomfort und tiefe Heizkosten an.
Mehr erfahren

Effizienz und Sicherheit dank modernem Kältemittel

Die heutigen Kältemittel einer Wärmepumpe erfüllen höchste Ansprüche an Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Effizienz.
Mehr erfahren

Sichere Investition dank hoher Qualität

Die führenden Anbieter von Wärmepumpen auf dem Schweizer Markt erfüllen höchste Anforderungen an die Verarbeitung. Dies steigert die Lebensdauer der Heizung deutlich.

Lebensdauer von rund 20 Jahren

Die Lebensdauer einer Wärmepumpe ist durch die Ein- und Ausschaltzyklen beschränkt. Hochwertige Wärmepumpen schaffen rund 20'000 Zyklen oder 20 Jahre.
Mehr erfahren

Energieeffizienz und Ökobilanz

Hervorragende Ökobilanz dank innovativer Technologie und konstanter Erdwärme

Luft/Wasser-Wärmepumpen beziehen rund 66% der Wärme aus der Umgebungsluft. Dies reduziert den ökologischen Fussabdruck massiv.

Wie jede Wärmepumpe, entzieht die Luft/Wasser-Wärmepumpe der Wärmequelle - hier: der Umgebungsluft - Wärme und führt sie Ihrem Haus als Heizwärme zu. Damit dieser Prozess funktioniert, muss die Wärmepumpe externe Energie, also Strom, aufwenden. Die Wärmepumpe schafft ein Verhältnis von ca. 3:1, sprich aus jeder Einheit Strom können bis zu 3 Einheiten Wärme gewonnen werden. Dies verbessert die Ökobilanz der Wärmepumpe gegenüber den konventionellen Heizungen - die diese Funktionalität nicht haben - deutlich.

 

Strom wird in der Schweiz CO2-schonend produziert

Der CO2-Ausstoss einer Wärmepumpe fällt daher bei der Produktion des Stromes an, der für diesen Prozess benötigt wird. Der Schweizer Strommix, weist eine sehr gute CO2 Bilanz aus, da die Schweiz sehr wenige fossile Brennstoffe wie Kohle oder Gas zur Produktion von Strom einsetzt (Quelle). Aus diesem Grund weist die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine vorteilhafte CO2-Bilanz aus.

Annahme: Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 2.8 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Luft als Wärmequelle hat gegenüber einer Erdsonde 2 Nachteile:

  • Die Temperatur der Umgebungsluft sinkt im Winter stark. Damit sinkt die Wirksamkeit und die Leistung der Luft/Wasser-Wärmepumpe.
  • Der Luft als Wärmequelle kann die Wärme weniger effizient entzogen werden als Wasser.

Aus obigen Gründen resultiert bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ein um etwa 30% geringerer Wirkungsgrad als bei einer Erdsonde. Für den durchschnittlichen Schweizer Haushalt bedeutet dies, dass mit dem Einsatz einer Luft/Wasser-Wärmepumpe rund 700kg an CO2-Emissionen anfallen. Trotz geringerer Energieeffizienz entspricht dies lediglich einem CO2-Mehrausstoss von 200kg.

Verglichen mit konventionellen, fossilen Heizungstypen resultiert dabei eine hervorragende CO2-Einsparung um das 5 - 6-Fache. In Zahlen bedeutet dies, dass die Luft/Wasser-Wärmepumpe rund 2.7 - 3.8 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre abgibt

Wieviel entspricht 4t CO2?

Etwas konkreter lässt sich die Einsparung von fast 4 Tonnen CO2 durch folgende Vergleiche verdeutlichen:

  • Fliegen: Ein Flug Zürich - Buenos Aires, hin und zurück
  • Auto fahren: Jährliche Fahrleistung in der Schweiz (ca 13'500 km)
  • Schiff fahren: Eine 14-tägige Kreuzfahrt in einer Suite
  • Umwelt: Die Einsparung entspricht über 300 gepflanzten Bäumen

(Quelle)

Mehr zum Thema Ökobilanz und Energieeffizienz

Unterschiede zwischen den Herstellern

Die Grundzüge einer Wärmepumpe wurden bereits 1824 beschrieben. Es handelt sich bei Wärmepumpen also um eine etablierte und gut erforschte Technologie. Das bedeutet auch, dass der Unterschied bei der Energieeffizienz der Wärmepumpe sehr klein ist. Auch weniger bekannte Hersteller z.B. aus China stellen sehr effiziente Geräte her.

Die grössten Unterschiede der Heizungen findet man bei der Verarbeitung und bei dem Service, der vom Hersteller auch nach dem Kauf geboten wird. Meineheizung.ch bietet auschliesslich qualitativ hochwertige Heizungen von Herstellern auf dem Schweizer Markt an, um einen hervorragenden Service auch nach dem Kauf und eine hohe Lebensdauer sicherstellen zu können.

Zusammenhang zwischen Stromproduktion und CO2-Ausstoss

Klassische thermische Kraftwerke (z.B. Öl-, Kohle-, Kernkraftwerk) weisen einen Wirkungsgrad von +- 30% auf. Das bedeutet, dass nur ⅓ der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt werden kann. Der Rest wird unverbraucht als Wärme an die Umgebung abgegeben. Da eine Luft/Wasser-Wärmepumpe einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 4 aufweist, kann davon ausgegangen werden, dass selbst dann, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk (z.B.Importstrom aus Deutschland) stammt, noch immer eine bessere Effizienz als beim Verbrennen von Öl oder Gas erreicht werden kann.

Berechnen Sie Ihr Einsparpotential

Wollen Sie wissen, mit welchen Heizkosten und mit welchem CO2-Ausstoss Sie in Ihrem Haus rechnen können? Starten Sie hier unseren Online-Beratungsprozess und finden Sie es heraus.

Investitions­kosten

Einmalig erhöhte Investitionskosten - langfristig günstige Heizkosten

Beim (erstmaligen) Einbau einer Luft/Wasser-Wärmepumpe fallen zwangsweise bauliche Massnahmen an, da die Wärmepumpe einen Frischluftzugang benötigt. Zudem ist eine Wärmepumpe im Vergleich mit konventionellen Heizungen (Öl und Gas) komplexer und daher teurer in der Anschaffung. Gut geplant und dimensioniert lohnt sich der Betrieb einer Luft/Wasser-Wärmepumpe trotz höherer Investitionskosten dennoch. Die hohe Energieeffizienz ermöglicht tiefe Heizkosten, so dass die Heizung im Regelfall nach 10 - 15 Jahren amortisiert werden kann.

Position Kosten
Kosten Total (ohne Förderbeiträge) ca. 34'000 CHF
Neues Heizgerät ca. 18’000 CHF
Bauliche Massnahmen (Kernbohrung/Sockel) ca. 4’000 CHF
Pufferspeicher ca. 1’500 CHF
Weitere Geräte (Gruppe, Umwälzpumpe, etc) ca. 1’500 CHF
Montagematerial (Rohre, Rohrschellen, etc.) ca. 1’000 CHF
Isolation der Rohre ca. 1’000 CHF
Administration, Installation und Demontage der Altanlage
(inkl. elektrischen Installation und Anschluss and Öltanks)
ca. 7’000 CHF

Annahme: Aussenaufgestellte Wärmepumpe ohne Lärmschutzmassnahmen. Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 4.2 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Die Wärmepumpe macht den grössten Anteil der Investition aus - eine gute Planung lohnt sich

Mit ca. CHF 18’000 stellt die Wärmepumpe bei allen Bauarten der Luft/Wasser-Wärmepumpe den grössten Posten dar. Gegenüber der Erdsonde-Wärmepumpe sind die Luft/Wasser-Wärmepumpen teurer, da sie in ihrem Aufbau komplexer sind. Der Preis der Heizung ist vor allem von deren Leistung abhängig. Je stärker die Heizung, desto teurer. Entsprechend ist es für einen effizienten Betrieb wichtig, dass die Heizung korrekt ausgelegt und professionell installiert wird.

 

Der Einsatz von Wärmepumpen wird staatlich und privat finanziell gefördert

Der Ersatz einer alten, konventionellen Heizung durch eine Wärmepumpe hat einen äusserst positiven Effekt auf beim Heizen generierten C02-Ausstoss. Dank dem CO2-armen Schweizer Strommix sinkt der C02-Ausstoss gegenüber einer Öl-Heizung um über 80%. Aus diesem Grund werden die Wärmepumpen in den meisten Kantonen finanziell unterstützt. Wo der Kanton oder die Gemeinde nicht hilft, stehen private Organisationen wie myclimate bereit.

Unterstützung bei Fördergeldantrag

meineheizung.ch hat sich zum Ziel gesetzt, der Ersatz der alten Heizung so einfach wie möglich zu machen. Aus diesem Grund unterstützen wir Sie bereits vor der Installation der Heizung bei der Beantragung von Fördergelder.

Die Auswahl der Bauart muss auf die Bedingungen vor Ort abgestimmt sein

Bei allen Luft/Wasser-Wärmepumpen-Ausführungen fallen bauliche Massnahmen an. Bei innenaufgestellten Geräten wird ein Luftschacht installiert und bei aussenaufgestellten und Split-Geräten benötigen wir eine Kernbohrung und einen Sockel für die Wärmepumpe. Entsprechend fallen Aufwände und Kosten an. Bei einer aussenaufgestellten sind die Kosten ca 4000.-. Bei innenaufgestellten Heizungen sind die Kosten durchschnittlich etwas höher - CHF 5000.-. Die Kosten können allerdings schnell steigen, falls z.B. neben dem Luftkanal noch ein Schacht gelegt werden muss oder falls Lärmschutzmassnahmen umgesetzt werden müssen.

 

Längere Lebensdauer und unabhängig heizen dank dem Pufferspeicher

Der passende Pufferspeicher, der durch eine regelmässigere Aufheizung des Wassers für erhöhten Heizkomfort und eine länger Lebensdauer der Heizung sorgt, kommt bei ca. CHF 1500 zu stehen. Weitere zwingende Verbrauchsmaterialien wie Rohre, Verteiler, Isolationsmaterial etc. sind für ca 3’500.- erhältlich. Mehr über den Pufferspeicher erfahren sie hier.

Unverbindliche Offerte anfordern

Fordern Sie mit wenigen Klicks eine unverbindliche Gratis-Offerte an und erfahren Sie, mit welchem Investment eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in Ihrem Objekt realisiert werden kann.

Laufende Kosten

Tiefe Heizkosten bei maximaler Flexibilität und vorteilhafter CO2-Bilanz

Die laufenden Kosten von Luft/Wasser-Wärmepumpen sind unabhängig der Bauart fast identisch. Die Kosten sind deutlich geringer als bei konventionellen Öl- oder Gasheizungen. Langfristig sorgen die tiefen Heizkosten dafür, dass die ursprünglich höhere Grundinvestition nach ca 10-15 Jahren amortisiert ist.

Die Gesamtkosten (Heizkosten + Amortisation) einer Luft/Wasser-Wärmepumpe sind im Normalfall geringfügig höher als jene einer Erdsonden-Wärmepumpe. Allerdings sind nicht nur die Investitionen deutlich geringer, sondern eine Luft/Wasser-Wärmepumpe kann auch da aufgestellt werden, wo eine Erdsonde nicht gebohrt werden kann.

Annahme: Typisches Einfamilienhaus mit 4 Personen, 150 Quadratmeter und einem Heizwärmebedarf von ca 15'000 kWh/Jahr. Die durchschnittliche Leistungszahl der Wärmepumpe wird mit 2.8 angenommen, was ein typischer Wert für eine Immobilie im Schweizer Mittelland darstellt.

Bis zu 50% Heizkosten sparen gegenüber konventionellen Heizungen

Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichen nicht ganz den Wirkungsgrad einer Erdsonden-Heizung. Dank einer durchschnittlichen Arbeitszahl - typisch im Schweizer Mittelland - von gegen 3, kann, verglichen mit dem zugeführten Strom, immer noch ein Vielfaches an Wärme erzeugt werden. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die laufenden Kosten für den Betrieb der Heizung (Strom und Wartung) bis zu 50% tiefer sind als bei konventionellen Heizungstypen. Gegenüber einer Erdsondenheizung fallen zwar etwas Mehrkosten an (in unserem Beispiel ca CHF 200.-). Dem gegenüber stehen jedoch deutlich geringere Investitionskosten und die Flexibilität, dass eine Luft/Wasser-Wärmepumpe auch an Orten installiert werden kann, an dem aufgrund des Grundwasserschutzes keine Erdsondenheizung installiert werden kann.

Beim aktuellen Strompreis von ca 15 Rappen/kWh (Quelle) resultieren für die Heizleistung und den Betrieb der Wärmepumpe jährliche Kosten von ca. CHF 1'400 - 1'500.- (inkl. Wartung er Heizung). Damit sind die laufenden Kosten rund halb so hoch wie bei einer Ölheizung (inkl Kaminfeger)

 

Das 2. beste Resultat bei den Gesamtkosten

Bei den Gesamtkosten (also den Kosten inklusive den Amortisationen) schneidet die Luft/Wasser-Wärmepumpe ebenfalls sehr gut ab. Lediglich die Erdsonde-Wärmepumpe, mit Ihrer extrem langlebigen Erdsondenbohrung (50 Jahre+), schneidet besser ab. Mit Gesamtkosten in unserem Beispiel für ein typischen Schweizer Einfamilienhaus in der Höhe von ca. CHF 3000.- pro Jahr rangiert die Luft/Wasser-Wärmepumpe klar vor den konventionellen Heizungen.

 

Die clevere Vorsorge mit einem Wartungsvertrag vom Hersteller

Um die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe zu garantieren, wird grundsätzlich empfohlen, beim Hersteller der Heizung einen Wartungsvertrag abzuschliessen. Im Rahmen der Wartung wird sichergestellt, dass der Kältemittelkreislauf mit genügend Kältemittel gefüllt ist und dass die sonstigen Verschleissteile rechtzeitig ausgetauscht werden. Dieser Service stellt sicher, dass die Heizung jederzeit zuverlässig läuft und die Lebensdauer maximiert wird. Dieser Service beläuft sich abhängig vom Hersteller inkl. Verbrauchsmaterialien auf ca. CHF 550 - 600.- pro Jahr.

Wartungsvertrag einfach und bequem mitbestellen

Auf Wunsch können Sie bei der Heizungssanierung mit meineheizung.ch direkt und unkompliziert einen solchen Wartungsvertrag abschliessen. Gerne beraten wir Sie weiter.

Kostenlose Heizungsberatung

Welche Heizung passt zu mir?

Finden Sie es jetzt heraus! Auf Wunsch erhalten Sie in wenigen Klicks eine kostenlose und transparente Fixpreis-Offerte.

Einfach und bequem zu:

  • Übersicht Ihrer Sanierungsmöglichkeiten
  • Kostenvergleich der Sanierungsmöglichkeiten
  • Umweltbilanz der Sanierungsmöglichkeiten